Nachfolgeregelung mit der axanta AG: Neuer Eigentümer für Fasquelle CNC

CNC-Betrieb in Frankfurt am Main hat neue Zukunft

Im Dezember 2013 hat die Klaus-Dieter Fasquelle CNC-Bearbeitung aus Frankfurt am Main mit Unterstützung der axanta AG im Rahmen einer Nachfolgeregelung eine neue Zukunft bekommen.

Das in Frankfurt-Niederrad gelegene CNC-Bearbeitungsunternehmen wurde vor 30 Jahren gegründet und hat sich seitdem in der Branche fest etabliert.

Auf einer Gewerbefläche von rund 500 Quadratmetern werden in Präzisionsarbeit Maschinenbauteile (Prototypen und Systeme) für die industrielle Kundschaft gefertigt. Die CNC-Maschinen erlauben die Bearbeitung von Edelmetallen, Titan, Kunststoff, Werkzeugstahl und Edelstahl. Durch die vielfältige Ausstattung mit Werkzeugen kann das Unternehmen sehr individuell auf Kundenwünsche reagieren und hat sich damit einen Wettbewerbsvorteil aufgebaut. Mit einer breitgefächerten Kundenstruktur realisiert das Unternehmen höhere sechsstellige Umsätze.

Der Verkauf des Unternehmens von Antje Fasquelle erfolgte aus Altersgründen. „Die Herausforderung lag bei dieser Transaktion vor allem in der Auswahl des passenden Kaufinteressenten, denn die Zahl der Kaufinteressenten war überdurchschnittlich hoch“, erklärt Joachim Beyer, der den Verkauf seitens der axanta AG begleitet hat, die größte Hürde beim Verkauf.

Nach sorgfältigen Prüfungen und persönlichen Treffen entschied sich die Verkäuferin dann für die Existenzgründer Sabine und Udo Schwab. Neben dem Erwerb des operativen Geschäftes wurde auch die Betriebsimmobilie übernommen. Die von Udo Schwab neu gegründete Fasquelle CNC Fertigung und Service GmbH hat das operative Geschäft inzwischen übernommen. Der Geschäftsübergang fand am 1. Januar 2014 statt.

„Auch bei dieser Transaktion hat sich gezeigt, dass wir als axanta AG insbesondere bei Nachfolgeregelungen eine wichtige volkswirtschaftliche Funktion erfüllen. Denn in vielen Fällen werden Unternehmen nur fortgeführt, weil wir den passenden Käufer auswählen konnten. Die Alternative ist oft genug die komplette Schließung der Unternehmen. Insofern tragen wir als Unternehmensvermittler mit dazu bei, dass traditionsreiche Unternehmen und vor allem auch deren Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft erhalten bleiben“, unterstreicht Udo Goetz, Vorstand der axanta AG.

Erfolgreiche Unternehmensnachfolge mit der axanta AG: Verkäuferin Antje Fasquelle (links) und das Käuferehepaar Sabine und Udo Schwab (rechts)

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